1. Du bist ein freier Mensch und musst niemandem Rechenschaft ablegen.
Verlangte Alibis haben nichts mit Freundschaft und Vertrauen zu
tun. Nur Kontrollsüchtige verlangen Auskunft über jeden Schritt, den du
tust. Mit WEM du dich WANN, WO und WARUM triffst bzw. wo du dich aufhältst, KANNST du erzählen – du MUSST es aber nicht.
Die Zeiten von GeStaPo und StaSi sind glücklicherweise vorbei.
2. Entschuldige dich aufrichtig für deine Fehler bei den Menschen, die
dein Fehlverhalten auch direkt betrifft oder betroffen hatte. Denke auch daran, dass eine einmal ausgesprochene und vor allem ehrlich gemeinte Entschuldigung genügt und nicht ständig wiederholt werden muss!
3. Bettle nicht um Zuwendung oder Akzeptanz und laufe niemandem mehr
hinterher!
4. Selbstkritisch zu sein ist gut und wichtig – aber mache dich nicht
schlechter, als du tatsächlich bist.
5. Höre auf devot zu sein, vermeide aber Dominanz. Pendle dich auf ein
gesundes Mittelmaß ein.
6. Habe den Mut dich von Menschen zu trennen, die nicht gut für dich sind
bzw. deren Verhalten und Erwartungen dir nicht gut tun!
7. Höre auf, dich in irgendeiner Form zu erklären. Dumme und/ oder böse
Menschen verdrehen das von dir Gesagte sowieso.
8. Selbst MörderInnen sind nach längstens 15 Jahren wieder frei (falls
sie nicht in Sicherheitsverwahrung kommen). Kasteie dich nicht also
selbst ein ganzes Leben lang für vergangene Fehler und Sünden.
9. Leide nicht unter dem Unglück anderer. Denke daran, dass nicht wenige
Menschen ihre eigene Traurigkeit, Wut oder Enttäuschung über DICH
kompensieren wollen – DAS hast du nicht verdient. Du bist weder Opfer noch Täter!
10. Lasse dich nicht vom Unglück und der Unzufriedenheit anderer
herunterziehen!
Mitfühlen = JA!
Mitleiden = NEIN!
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