„Panem et circenses“ - Brot und Spiele. Beide sind wichtig, um gefährlicher Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung vorzubeugen; das wussten schon die alten Römer.
Natürlich ist es wichtig, der nun wieder ansteigenden Corona-Infektionszahl Einhalt zu gebieten. Und diesen nach wie vor emsig agierenden „Corona-Leugnern“ kann man nur die Frage stellen: „Merkt Ihr denn überhaupt noch was?“
Meiner persönlichen Meinung nach geht jedoch die Tatsache unter, dass immer mehr Theatern und Kleinkunstbühnen, also fast allen kulturellen Institutionen ohne dicker Kapitaldecke, der Boden unter den Füßen weggerissen wird.
Es geht hier um Existenzen.
Und nicht zuletzt ebenfalls um die Grundstimmung im „Volk“, wie immer man diesen von extrem Denkenden beschmutzten Begriff auch definieren mag.
Sicher, so manches kleine Theater hatte vielleicht eine staatliche Hilfe erhalten – allerdings in einer solch geringen Höhe, dass es nicht zur Aufrechterhaltung des Betriebes und zur Weiterbeschäftigung der Angestellten gereicht hätte.
Es ist richtig Firmen zu unterstützen, um sie vor einer Pleite und dem Abbau von Arbeitsplätzen zu bewahren.
Doch auch Sportstätten und Kleinkunstbühnen, Theater usw. brauchen staatlichen Support, denn sie erfüllen eine sehr wichtige Aufgabe: Sie erhalten inneren Frieden.
Denn Menschen, die angenehme Zerstreuung und positive Ablenkung von ihren Sorgen erfahren, rutschen nicht so leicht ins Extreme ab!
Aktuell wird Deutschland seinem Ruf als „Land der Dichter & Denker“ nicht so ganz gerecht. 😟
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