Es
gab mal einen Mann namens „Lucky A.“ -
dies
ist ein Pseudonym, ganz klar.
Lucky
A.‘s gibt es viele auf dieser Welt …
… die
Story ist auch schnell erzählt.
Lucky
hatte eine üble Vergangenheit.
Er
trank sehr viel, suchte häufig Streit;
schließlich
– nach Dutzenden von Jahren -
kapitulierte
er, musste sich offenbaren.
Er
brach zusammen, hörte dann auf zu trinken;
begann,
in Schuld und Scham zu versinken.
Doch
dann begann er ein neues Leben -
statt
zu nehmen wollte er nur noch geben.
Viele
Leute fanden das auch gut!
Sie
bestärkten ihn, gaben Hilfe und Mut.
Und
so kam er aus dem Dilemma raus -
er
nutzte seine Chancen und machte was draus.
Einige
jedoch rümpften weiter die Nase:
„Er
weiß halt, wie man‘s macht, dieser alte Hase!“
Sie
lachten ihm freundlich ins Gesicht -
hinter
seinem Rücken hielten sie Gericht.
„Wer
weiß, was der macht … früher hat er betrogen!
Was
er heute so sagt, ist bestimmt gelogen!“
Lucky
spürte dies; er sagte nichts mehr.
Denn
der Klatsch und Tratsch schmerzten sehr.
Zuletzt
verließ ihn seine gesamte Kraft.
Das
Geschwätz seiner Umwelt hatte ihn geschafft.
Und
so liegt er jetzt irgendwo begraben -
während
die Leute fleißig zu tuscheln haben:
„So
ein feiner Mensch, solch ein guter Mann!
Leider
fing er wieder zu trinken an …
ja,
das war schließlich uns allen klar!
Sooo
traurig – wo er doch so prima war ...“
Macht
ein Mensch im „Heute“ etwas richtig,
ist
das für die Leute nicht wirklich wichtig.
Gutes
verblasst bereits nach kurzer Zeit -
ewig
leuchten deine Fehler der Vergangenheit.
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