„Was hat sie
denn jetzt wieder?“ werdet Ihr Euch überrascht beim Lesen des Titels fragen.
Nein,
Ihr Lieben: Keineswegs übe ich einen neuen Modetanz ein. Und ich
beabsichtige auch keine Reise in den Kongo; noch weniger bin ich an einem
unerforschten Virus erkrankt.
„Butawaka“ ist
viel mehr die Abkürzung für den freudvoll geführten diesjährigen
Bundestagswahlkampf.
Wir einigen uns
darauf, die Endsilbe „-kampf“ durch die deutlich besser passende Bezeichnung „-krampf“
zu ersetzen.
In ermüdenden Wortgefechten
werden sinnlos aneinander gereihte Phrasen heruntergeleiert, die wir
mittlerweile auswendig kennen. Brennende Fragen werden durch verschwiegene
(weil nicht vorhandene!) Antworten verflacht.
Nun ruft ein
verzweifelt Kämpfender gar noch nach einem zweiten „Duell“ der
Spitzenkandidaten – als würden Django und Billy the Kid im Seniorenheim von
Virginia City nach einem Beschuss mit Platzpatronen vorsichtig flüstern: „Komm,
wir machen noch mal neu, aber mit echten Patronen!“
Ich sehne den
24. September herbei.
Dann haben wir
die Bespaßungs-Combos hinter uns.
Und können den
Begriff „Politik-Verdrossenheit“ an unserem eigenen Befinden endlich konkret
definieren!
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