Translate

Donnerstag, 17. März 2022

Krieg in der Ukraine - der Wahnsinn muss ein Ende haben

Seit dem 24.02.22 ist uns allen klar:

Die Welt ist nicht mehr, wie sie mal war.

In der Ukraine begann das Morden, Plündern -

und niemand konnte es verhindern.


Vielleicht hätten alle es vorher wissen müssen:

Putin wollte niemals die weiße Fahne hissen.

Die Welt zeigte sich naiv, ja fast schon dumm:

Der russische "Boss" will ein Imperium!


Häuser und Wälder brennen; Menschen, Tiere sterben ...

... welch eine Welt will Putin denn "vererben"?

Einen Haufen voller Ruß und Asche,

den er füllt in eine Wodkaflasche?


Putin ließ sich einst knipsen auf einem Pferd:

In der Natur, mit freier Brust, den Blick verklärt.

Doch wenn wir blicken auf die heutigen Zeiten,

scheinen ihm Leben und Natur nichts zu bedeuten.


Verängstigte Kinder, Menschen voller Panik:

Die Ukraine gleicht fast dem Schiff "Titanic"!

Sie wird untergeh'n, wenn nicht sehr bald was geschieht -

nicht nur das Land, sondern auch die Hoffnung verglüht.


Der Krieg muss aufhör'n - und zwar sofort!

Über dem Globus hängt ein banges Wort:

"Dritter Weltkrieg" - immer lauter wird das Grollen ...

Mensch, Putin: DAS kannst selbst DU nicht wollen!


Menschen, Tiere, Wälder anzuzünden - 

dafür lässt sich keine Begründung finden!


Freitag, 7. Januar 2022

Gibt es ein Recht auf Vergebung?

 Oft im Leben begegnen wir der Frage, ob wir ein „Recht“ darauf ha­ben, dass uns unsere Fehler verziehen werden.

Falls wir nicht zu den Menschen gehören, die ja sowieso immer alles richtig machen – zu den vollkommenen Individuen sozusagen. Rea­listisch ausgedrückt: Zu den ihrer Meinung nach Unfehlbaren.

Die es natürlich gar nicht gibt.

    Jede/r macht einmal oder mehrere Male etwas falsch. 

Deshalb sind wir ja auch „nur“ Menschen und nicht Gott. Doch es gibt natürlich gewaltige Unterschiede zwischen kleinen Fehlern oder schweren Verfehlungen.

Vielleicht haben wir ja etwas getan, das andere Menschen gequält hat.

Oder wir haben jemanden kontinuierlich verletzt.

Noch schlimmer: Wir haben unserer Familie, unseren Kindern weh getan.

Das findet man ganz besonders häufig bei Suchtkranken, wie z.B. Drogenabhängigen und AlkoholikerInnen, und auch bei psychisch Kranken.

Oft kommt noch erschwerend hinzu, dass sich die Kranken evtl. gar nicht mehr detailliert oder auch nur grob an ihre „Fehltritte“ er­innern können.

Doch eine Unwissenheit bzgl. begangener Verfehlungen durch Beeinträchtigungen der Sinne während einer Krank­heitsphase oder während eines Rauschzustands mildert nicht die Verletzungen an der Seele der betroffenen, von uns sogar geliebten Personen.

Ganz im Gegenteil!

Wenn wir sagen: „Sorry, aber das weiß ich ja alles schon gar nicht mehr …“ entsteht vielmehr der Eindruck, wir würden es uns leicht machen oder sie sogar verhöhnen!

Und so kommt es zu einer Selbstzerfleischung.

In uns entstehen schreckliche Gefühle. Wir machen uns Vorwürfe, die wir nicht mehr aus unseren Köpfen, aus unseren Herzen ver­bannen können.

Sie sind da.

Wenn nun unsere Entschuldigungen, Erklärungen von den Men­schen gar nicht erst angenommen werden, können und sollten wir gar nichts mehr machen.

Andauerndes Bitten und Betteln um Vergebung verstärkt oft noch das negative (Schreckens-) Bild, das die von uns geliebten Perso­nen sowieso schon haben.

Und es zerstört unser Selbstvertrauen, denn wir haben ja schon sehr viel Selbstachtung eingebüßt.

Aber gerade diese Ohnmacht macht auch krank.

Nicht zuletzt kann diese undurchdringliche Mauer, in Kombination mit den schrecklichen Selbstvorwürfen, alles nur noch zusätzlich verschlimmern und – um im Beispiel von Suchtkranken/ psychisch Kranken zu bleiben - auch Rückfälle auslösen.

Es kommt also eine neue Katastrophe hinzu.

Doch nicht nur wir leiden unter der Härte von Unverzeihlichkeit!

Die Menschen, die nicht vergeben können, werden zwangs­läufig ebenfalls krank. Sind sie es bereits, nehmen sie sich die Chance auf Genesung.

Denn nicht verzeihen zu können löst eine Bitterkeit aus, die inner­lich auffrisst und zerstört!

Wir können niemanden zur Vergebung zwingen.

Aber wir können ständig erneut beweisen, dass wir es auch ernst meinen und nicht mehr in alte Verhaltensmuster zurückfallen!

Unsere Türen sowie unsere Herzen sollten geöffnet bleiben.

Wir selbst müssen uns als Erste verzeihen – so schwer es auch fällt.🍀

Denn wie sollten andere uns vergeben können, wenn wir uns selbst bis in alle Ewigkeit verdammen?