In der Kleinstadt Munster lebte einmal das Ehepaar Ella und Henri Kleinschmidt.
Die Zwei hatten 1961 ihr Enkelkind Petra zu sich genommen (die Verfasserin dieses Posts), und sie hatten es großgezogen und verwöhnt.
Ella Kleinschmidt war geübt im Aufziehen der Kinder anderer, die allesamt bei ihr und ihrem Mann Henri, dem leiblichen Vater der Kinder, ein liebevolles Zuhause gefunden hatten. Zusätzlich hatte sie auch noch einen Adoptivsohn, der ihr später aus materiellen Gründen den Rücken kehrte.
Durch sehr verworrene Familienverhältnisse und allerlei andere schicksalhafte Ereignisse lief nicht alles reibungslos. Und so entstand in Ella Kleinschmidt irgendwann der Eindruck, niemand würde ihr danken und ihren geleisteten Lebenseinsatz zu schätzen wissen.
Okay - bestimmt hatten auch die beiden Fehler gemacht, die machen wir alle. Doch der selbstlose Einsatz Ellas und Henris wurde zu Lebzeiten viel zu wenig gewürdigt - auch von mir.
Heute, am 1. November 2020, jährt sich der Geburtstag von Opa Henri zum 110. Male. Ich möchte daher diesen Tag zum Anlass nehmen, meine große Hochachtung, Verehrung und Liebe auszudrücken.
Ohne Euch wäre ich nicht die Frau geworden, die ich heute bin.
Ich konnte nie Eure Gräber besuchen; ich hatte es mental nicht geschafft. Doch im Herzen und in Gedanken bin ich täglich bei Euch - voller Dankbarkeit und Liebe.
Die Meinung einiger Munsteraner Einwohner habe ich in die Kiste "...lasse doch reden..." gepackt und den Schlüssel weggeworfen.
Liebe währt ewig. 💟
Und dort, wo Ihr jetzt seid, seht und fühlt Ihr es bestimmt ganz deutlich.
Ella und Henri Kleinschmidt - zwei großartige Menschen, denen ich an dieser Stelle auch ganz offiziell noch einmal danken will.

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