„Ich brauche
noch Zeit.“
„Zurzeit will
ich (das) nicht!“
„Das kommt
mit der Zeit …“
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Wir gehen mit
der Zeit um, als wÀre sie ein schier unerschöpfliches Gut. Wir tun manchmal so,
als hÀtten wir noch Ewigkeiten vor uns.
In Wirklichkeit
jedoch ist die Zeit ein Gut, ĂŒber das wir nur begrenzt und bis zu einem uns unbekannten
Zeitpunkt verfĂŒgen können. Und nicht selten sagen wir uns irgendwann: „HĂ€tte
ich doch bloĂ nicht mehr so lange gewartet …“
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NatĂŒrlich
sollen wir nicht ĂŒbereilt und daher unĂŒberlegt handeln. Darum geht es nicht.
Doch wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, ist ein „vor sich her
schieben“ niemals nĂŒtzlich.
Sich fĂŒr
etwas zu entschuldigen, jemandem die Hand zu reichen oder einem anderen zu
helfen – fĂŒr all diese Dinge gibt es kein „spĂ€ter“ …
… denn dafĂŒr
ist immer die richtige Zeit!
Schon oft gab
es Konflikte zwischen zwei oder auch mehreren Menschen, die diese eigentlich lÀngst
aus der Welt rÀumen wollten. Doch aus Angst vor der richtigen Vorgehensweise,
aus Furcht davor vielleicht abgewiesen zu werden usw. wurden die klÀrenden
GesprĂ€che immer wieder auf ein „spĂ€ter“ vertagt.
Und dann
passiert etwas – es kommt niemals mehr zu einer Aussprache oder einer
Versöhnung!
Das ist nicht
nur bedauerlich und „schade“, sondern t r a g i s c h!
FĂŒr ein „verzeih
mir“ oder ein „ich habe dich lieb“ lautet der richtige Zeitpunkt – JETZT.đ
Ăberhaupt fĂŒr
ein Wort des Friedens gibt es keine zeitliche Alternative.
Ebenso auch
dafĂŒr, sich selbst oder anderen etwas Gutes zu tun, die Natur zu genieĂen, sich
zu verwöhnen …
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… JETZT ist
die richtige Zeit dafĂŒr.